Geschichte der Salzgewinnung von ca. 7000 v. Chr. bis heute

Wann und wie kam das Salz in die Alpen? Welche Gemeinsamkeit verbindet Orte wie Salzburg, Salzgitter, Bad Salzuflenz mit Bad Hall, Hallein, Bad Reichenhall, Halle a.d.Saale, Hallstatt? Welche Methoden der Salzgewinnung gibt es? Warum heißt das Salzkammergut „Salzkammergut“?   

Auf all diese Fragen und viele mehr erhalten Sie Antwort, wenn Sie sich mit mir auf eine Tagesreise begeben, die im ältesten Salzbergwerk der Welt in Hallstatt beginnt. Wir fahren mit der Standseilbahn auf den Salzberg und erreichen nach ca. 15 Minuten zu Fuß das Salzbergwerk von 1719 mit den Salzwelten (Lasershow, zwei Rutschen, „Mann im Salz“). Nach einer Mittagspause auf der Terrasse des Restaurants im Rudolfsturm mit grandiosen Blick auf den Hallstätter See und das Dachsteinmassiv verfolgen wir im Bus oder PKW den Weg, den die Sole seit 1597 durch die älteste „Pipeline“ der Welt bis zur Saline in Ebensee nimmt.    

Entlang der Traun, die lange Zeit wichtig für den Transport des Kernsalzes war, fahren wir nach Bad Ischl. Dort interessieren uns vor allem die Salzfertigerhäuser am Traunufer und Sie erfahren, was „Trauner“ sind. Die hochmoderne Saline in Ebensee können Sie nur von außen ansehen. In Gmunden am Traunsee nimmt die Tour ihr Ende. Gmunden stieg im 11.Jahrhundert zum wichtigen Salzumschlagplatz auf. Im Kammerhof (heute Museum) residierte der Salzamtmann, der höchste Beamte des Salzkammergutes. Die Bürgerhäuser, Salzfertigerhäuser, Zunft- und Handwerkerhäuser und vor allem das Renaissance-Rathaus am ehemaligen Traunseehafen zeugen von einer reichen Vergangenheit. Nachdem Sie erfahren haben, was Kufer und Küfeln sind und wo die Pferdeeisenbahn nach Böhmen begann, können Sie zum Schluss vom Café direkt an der Esplanade die wunderbare Landschaft des Traunsees mit der Insel Orth und dem Traunstein genießen. 

Wo Sie wunderbare Salzprodukte für Küche oder Gesundheitszwecke aus garantiert einheimischen Natursalzen erwerben können, erfahren Sie unter www.echtnatur.at.

Copyright © Mechthild Lena Latzin, 2011